Verhallende Schritte im Herbst

from by Hāg

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lyrics

Am Waldesrand zurücklassen,
Tief hinein in die Illusion;
Nur rasch den Entschluss fassen,
Freiheit erträumt Mut zur Vision

Zivilisation zu Natur;
An einem Novembertag
Erblickt‘ ich die ferne Figur,
Schreitend wohin es mich zog

Hinein schritt sie, hinein schritt ich
In des Farbenmeers letzte Pracht;
Blätter, sie betteten mich
Und der Wind wogte die Äste sacht.

Die Gestalt, ich seh‘ sie nicht mehr,
Kann aber noch lauschen ihrem Gang;
Ich folge, muss folgen; so sehr
Lieblich der Vibrationen Gesang

Immer weiter ins Dickicht,
An namenlose Orte voran;
Die Geräusche! Ich höre nicht!
Um mich nur endlose Stille

Wo bin ich? Woher kommt die Angst?
Warum durchströmt mich Resignation?
Es ist doch nichts als das Fehlen von
Verhallenden Schritten im Herbst!

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from Hāg, released February 26, 2016

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